… und überlege was passiert, wenn der Worst-Case eintritt.

Deine Prüfungsangst kannst du in den Griff bekommen, wenn du dich ihr stellst. Eine passende Übung dazu findest du im folgenden Beitrag:

Schon bei dem Gedanken an die Prüfung dreht sich dein Magen um und der Schweiß erscheint auf deiner Stirn?! Damit es nicht so weit kommt, dass die Angst in der Prüfung dein Denken blockiert, haben wir eine Übung für dich.

Wahrscheinlich hast du schon mal gehört, dass Menschen die Angst vor Spinnen haben, mit Spinnen konfrontiert werden, um ihre Angst zu überwinden? Guter Ansatz, klappt aber mit der Prüfung nicht unbedingt, da du deine Prüfung ja nur einmal machen willst. Was also kannst du tun?

Stell dich deiner Angst und überlege, was denn eigentlich passieren würde, wenn genau das eintritt, wovor du Angst hast. Nimm dir ein paar ruhige Minuten, schließe die Augen und überlege:

Was passiert, wenn du die Prüfung verhaust?

Ist das der „Weltuntergang“? Nein, ist es nicht. Jeder Azubi hat das Recht auf eine zweite Chance. Schlimmstenfalls musst du deine Ausbildung um ein halbes Jahr verlängern. Ist das viel Zeit, bezogen auf dein restliches Leben? Eher auch nicht.

Was kann noch passieren? Dass deine Eltern oder dein Ausbilder sauer und enttäuscht sind? Ja, das kann passieren. Aber auch das geht vorbei. Heißt das, dass du eine schlechte Arbeit gemacht hast und nie wieder eine Stelle finden wirst? Heißt es nicht. Wenn du in deiner Ausbildung einen guten Job gemacht hast und ein gutes Arbeitszeugnis bekommen hast, dann wirst du sicher einen guten Job finden. Und nach ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr danach.

Ist das peinlich? Ja, wahrscheinlich ist es dir Freunden gegenüber peinlich. Aber wie oft war dir schon etwas peinlich und du hast es trotzdem überlebt? Also wovor genau hast du denn jetzt Angst? Siehst du, dass viele deiner Ängste eigentlich unbegründet sind?

Vielleicht verstärkt das auch erst einmal dein Angstgefühl. Wenn es irgendwie geht, halte es aus. Atme tief durch und mach einfach weiter. Und dann stellst du dir einige Zeit später die gleiche Frage noch mal. So lange, bis du merkst, dass die Angst weniger wird.

Wenn die Angst für dich unerträglich ist, sollst du das Gespräch mit einem Arzt oder einem Psychologen suchen, damit ihr gemeinsam einen Weg aus der Angst findet. Viele Menschen leiden unter Ängsten und das ist nichts, wofür man sich schämen muss.

Für Prüfungsangst haben übrigens viele Menschen Verständnis, für Faulheit eher nicht. Eine Denkblockade ist nur dann glaubhaft, wenn du vorher auch gelernt hast. Sonst riecht es erstaunlich nach Ausrede.

 

 

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